Die Beiratssitzungen am 28. und 29. Januar 2026 in Goldbeck waren außergewöhnlich gut besucht und zeichneten sich durch eine offene, konstruktive und zugleich sehr engagierte Arbeitsatmosphäre aus. Schon zu Beginn wurde deutlich, wie groß das Interesse an der regionalen Entwicklung und wie vielfältig die Ideen aus der Mitte der Altmark sind.
Im Mittelpunkt standen die Präsentationen der Antragstellenden, die ihre Projektideen in kurzen, prägnanten Beiträgen vorstellten. Diese kompakten Präsentationen boten einen lebendigen Einblick in die Bandbreite der Vorhaben – von kulturellen Initiativen über soziale Projekte bis hin zu innovativen Ansätzen für die regionale Infrastruktur. Die Vielfalt der Themen spiegelte eindrucksvoll wider, wie aktiv und kreativ die Akteurinnen und Akteure in der Region arbeiten.
Im Anschluss an jede Vorstellung nutzten die Beiratsmitglieder die Gelegenheit, gezielte Rückfragen zu stellen und einzelne Aspekte zu vertiefen. Dieser Austausch trug maßgeblich zu einem transparenten Entscheidungsprozess bei und ermöglichte es, die Projekte aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Die konstruktive Diskussionskultur zeigte, wie wichtig der Beirat als beratendes und bewertendes Gremium für die Qualität der regionalen Entwicklungsarbeit ist.
Insgesamt wurden 43 Projektskizzen eingereicht – ein beeindruckendes Zeichen für das Engagement in der Region. Das beantragte Gesamtfördervolumen von rund 2.387.320 Euro unterstreicht nicht nur die Größe der Vorhaben, sondern auch die Ambitionen, die mit ihnen verbunden sind.
Besonders hervorzuheben ist ein geplantes Kooperationsprojekt, das gemeinsam mit drei weiteren LAGn entwickelt wird. Ziel ist die Neuauflage des Lichtblütenfestivals, das mit Veranstaltungen an verschiedenen Orten in der gesamten Altmark neue kulturelle Impulse setzen und die regionale Identität weiter stärken soll. Dieses Vorhaben zeigt beispielhaft, wie Kooperationen über LAG-Grenzen hinweg Synergien schaffen und regionale Strahlkraft entfalten können.
Die endgültige Bestätigung der Projekte erfolgt auf der kommenden Mitgliederversammlung am 02.03.2026. Nach der Beschlussfassung haben die Antragstellenden sechs Monate Zeit, ihre vollständigen Förderanträge bei der zuständigen Bewilligungsbehörde einzureichen. Damit beginnt für viele Projekte der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zur Umsetzung.
